Die Chronik der Stadt Magdeburg weist viele verschiedene Seiten  

 Der Magdeburger Dom "St. Katharina und Mauritius"  Ist eines der schönsten Bauwerke Meiner Geburtsstadt 

 Ist der älteste gotische Sakralbau auf deutschem Boden und mit seiner Höhe von 104 Metern der höchste Sakralbau Ostdeutschlands.

Der Dom, heute die Stadtmitte von Magdeburg bestimmendes Bauwerk, hat seinen Ursprung im Mauritius-Kloster, das 937 von Otto I. errichtet wurde. Ab 955 erfolgte der Ausbau der Klosterkirche zur Kathedrale.

Von diesem Ursprungsgebäude, nach Zeugnissen aus dem 10. und 11. Jahrhundert eine monumentale Anlage, ist heute kaum noch etwas vorhanden. Ausgrabungen von Teilen einer Krypta und weiterer Fundamente in den Jahren 1901–60 lassen den Schluss zu, dass es sich bei dem Ursprungsbau um eine kreuzförmige, dreischiffige Säulenbasilika mit von quadratischen Türmen flankierter Chorapsis handelte, deren Achse gegenüber dem heutigen Bau deutlich nach Südosten abwich.

Nach einem Brand im Jahr 1207 wurde 1209 mit dem Neubau des Doms begonnen. Es entstand der erste im Grundriss gotisch konzipierte Bau in Deutschland, dessen Gesamtbauzeit sich über 311 Jahre hinzog. Die Gräber Ottos I. und seiner Gemahlin Edith wurden in den Neubau ebenso integriert wie aus Italien importierte Säulenschäfte aus Porphyr, Granit und Marmor. Zeugnisse romanischen Bronzegusses sind die Grabplatten von Friedrich von Wettin und Wichmann. Der Südtrakt des Kreuzganges wurde von der alten Anlage übernommen und entspricht in der Achslage der des Ottonischen Domes.

Trotz der langen Bauzeit und der damit verbundenen Planänderungen durch diverse Baumeister präsentiert sich der Magdeburger Dom als harmonisches, für den Übergang von der späten Romanik zur frühen Gotik charakteristisches Bauwerk.

 

Der Magdeburger Dom

 

 

 

 

 

 

 

 

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